Ausbaustrecke
Das Projekt auf einen Blick
Seit dem 9. September 2025 ist der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg abgeschlossen. Der Abschnitt ist Teil der Schnellfahrtstrecke München - Berlin (VDE 8) und zählt zu den am stärksten befahrenen Strecken Bayerns. Der Ausbau bringt mehr Kapazität, Pünktlichkeit und Stabilität, da Fern- und Regionalzüge getrennt fahren können. Anwohnende profitieren zudem von modernsten Schallschutzmaßnahmen und vollständig barrierefreien Anlagen.

Projektleiter Nils Pahl
Nils sorgt dafür, dass aus zwei vier Gleise werden.
Highlights/Blick ins Projekt
Die Inbetriebnahme
Mit der offiziellen Inbetriebnahme des viergleisigen Ausbaus zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg ist ein zentrales Infrastrukturprojekt erfolgreich abgeschlossen. Hier geben wir einen exklusiven Einblick in die letzten Schritte bis zur Fertigstellung: Ein Grußwort des Verkehrsministers würdigt die Bedeutung des Projekts für die Region und den Bahnverkehr, eine Drohnenbefliegung zeigt den letzten Streckenabschnitt aus der Vogelperspektive und eine Vorher-Nachher-Präsentation verdeutlicht eindrucksvoll die Veränderungen durch den Ausbau.
Drohnenbefliegung des PA21
Grußwort des Verkehrsministers Schnieder
Aktuelles
Fragen und Antworten
Die Ausbaubaustrecke ist seit September 2025 mit Abschluss des Abschnitts Altendorf - Hirschaid - Strullendorf (PFA 21) vollständig in Betrieb.
Der Abschnitt Forchheim - Eggolsheim konnte bereits planmäßig 2024 in Betrieb gehen.
Ja, alle Haltestellen sind barrierefrei ausgebaut.
Lärmintensive Bauarbeiten und solche, die mit Strecken- und Straßensperrungen oder anderen Beeinträchtigungen einher gehen, werden auf dieser Webseite und gegenüber der Presse angekündigt. Anwohnende werden zusätzlich per Rundschreiben informiert. Darüber hinaus tauscht sich die Bahn regelmäßig mit den Kommunen entlang der Strecke aus und versorgt u.a. die Redaktionen der Amtsblätter mit entsprechenden Info-Schreiben.
Bahnhöfe sind gemäß der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) „Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen". Ein Beispiel entlang der Ausbaustrecke ist der Bahnhof Forchheim. Haltepunkte sind „Bahnanlagen der freien Strecke ohne Weichen, wo Zugfahrten planmäßig halten, beginnen oder enden dürfen", zum Beispiel der Haltepunkt Buttenheim in Altendorf. Haltestellen sind „Abzweigstellen oder Anschlussstellen, die mit einem Haltepunkt örtlich verbunden sind", auf unserer Ausbaustrecke gibt es streng genommen keine Haltestellen. Der Begriff „Haltestelle" oder auch „Station" wird aber häufig umgangssprachlich für Bahnanlagen verwendet, die eigentlich Haltepunkte sind.
Aktuell informieren wir Sie vorwiegend über diese Homepage über anstehende, lärmintensive Bauarbeiten. Wir informieren Sie über die Homepage und wenn möglich auch rechtzeitig per Postwurfsendung über anstehende, lärmintensive Bauarbeiten. Der Ankündigung der Bauarbeiten können Sie auch die Nummer des „Lärmtelefons" entnehmen. Für den Fall, dass die Lärmbelästigungen über das vertretbare Maß hinausgehen, erreichen Sie unter dieser Nummer während der Bauarbeiten in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen eine:n Ansprechpartner:in der Bauüberwachung.
Weitere Details zu Themen wie der Lärmschutzmessung erhalten Sie bei unserem Sachverständigen für Lärm- und Erschütterungsschutz:
Sachverständiger für Lärm- und Erschütterungsschutz (Immissionsschutzbeauftragter)
Herr Udo Lenz
FCP IPU GmbH
Ladenspelderstraße 61, 45147 Essen
E-Mailadresse: pfa21@fcp-ibu.de
Sollten Sie nach Erhalt des Info-Schreibens für die Zeit der Bauarbeiten Ersatzwohnraum in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte bis eine Woche vor der Baumaßnahme an info@bahnausbau-nuernberg-bamberg.de. Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten und Ihre Adresse an. Wir prüfen dann, ob eine Berechtigung besteht, und veranlassen alle weiteren Schritte. Die Buchung erfolgt ausschließlich durch die DB InfraGO AG.
Die Brücknerstraße wurde ausgebaut, um die ursprüngliche Wegebeziehung nach dem Bahnausbau wieder herzustellen. Hierzu ist die Vorhabenträgerin DB InfraGO AG verpflichtet. Der Autobahnanschluss ist ein hiervon unabhängiges Projekt des Staatlichen Bauamts Bamberg.
Wenn eine Kommune den Neubau einer zusätzlichen Querung im Rahmen eines Ausbauprojekts entlang der Strecke wünscht, kann sie dieses Verlangen in die Planungen mit der Bahn einbringen. Im Fall der genannten Durchlässe wurde dieser Wunsch nicht in die Planungen eingebracht.
Die Eisenbahnüberführung Auweg wurde auf der Westseite um zwei Gleise erweitert. Die Wegebeziehung wurde wie im Bestand erhalten. Der Auweg ist damit für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
Ja, die Wegebeziehung des bahnbegleitenden Weges wurde beibehalten.
Beim Neubau sowie der wesentlichen baulichen Änderung von Strecken müssen zur Lärmvorsorge Schallschutzmaßnahmen umgesetzt werden. So wird dafür gesorgt, dass der Lärmpegel die Grenzwerte der 16. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) nicht übersteigt. Entlang der Ausbaustrecke Nürnberg - Bamberg sind Schallschutzwände und passive Schallschutzmaßnahmen entsprechend der jeweiligen Schallgutachten umgesetzt.
Aktive Schallschutzmaßnahmen kommen direkt an der Strecke zum Einsatz. Zu den aktiven Maßnahmen zählen Schallschutzwände, Schienenstegdämpfer, das "Besonders überwachte Gleis“ und unsere "Flüsterbremsen". Beim "besonders überwachten Gleis" wird das Gleis in einem besonderen Verfahren geschliffen. So entsteht weniger Schall an der Quelle – zwischen Rad und Schiene. Flüsterbremsen aus Verbundstoffen reduzieren das Rollgeräusch deutlich. Durch die vollständige Umrüstung aller Güterwagen von DB Cargo auf Flüsterbremsen wurde der Schienenverkehrslärm im Vergleich zum Jahr 2000 bereits halbiert.
Passive Maßnahmen kommen zum Einsatz, wenn aktiver Schallschutz nicht möglich ist oder nicht ausreicht. Ein Beispiel sind Schallschutzfenster.
Grundlage für den Schallschutz ist die 16. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (16. BImSchV). Sie regelt die Anspruchsberechtigungen auf Schallschutzmaßnahmen. In reinen Wohngebieten müssen beispielsweise tagsüber Immissionswerte von 59 Dezibel (db(A)) eingehalten werden, in der Nacht 49 db(A).

Die detaillierte Ausführung der Schallschutzwände kann dem Planfeststellungsbeschluss entnommen werden (Abschnitt 8.8.1.1., S.56 - 59). Ihre Lage ist zusätzlich auf dieser Webseite auf der interaktiven Karte schematisch dargestellt.
Die detaillierte Ausführung der Schallschutzwände kann dem Planfeststellungsbeschluss entnommen werden (Abschnitt A 4.4.1, S.43 - 44). Ihre Lage ist zusätzlich auf dieser Webseite auf der interaktiven Karte schematisch dargestellt.
Für eine optimale Schutzwirkung müssen die Schallschutzwände direkt an der Bahnstrecke im Bereich der Oberleitungsmaste liegen. Entlang der Ausbaustrecke ist ein deutlicher Abstand zwischen Schallschutzwand und privaten Grundstücken sichergestellt. Nur in Ausnahmefällen werden Schallschutzwände auf der Grenzbebauung zwischen Bahn und benachbarten Grundstücken errichtet.
Den Planfeststellungsbeschlüssen für die jeweiligen Streckenabschnitte (siehe auch: Planung und Genehmigung) kann entnommen werden, wo Anrecht auf passive Schallschutzmaßnahmen besteht. Die Anwohnenden werden von dem durch die DB InfraGO AG gebundenen Ingenieursbüro kontaktiert, um einen Termin zur Begutachtung zu vereinbaren. Das Gutachten wird den Anwohnenden einige Wochen nach Begutachtung zugestellt. Dann erfolgen die nächsten Schritte entsprechend dem hier skizzierten Ablauf:
10 Schritte zum passiven Schallschutz
- Jedes Gebäude entlang der Bahnstrecke wird schalltechnisch erfasst.
- Im Rahmen der Planfeststellungsverfahren wird entschieden, welche aktiven und passiven Maßnahmen durchgeführt werden.
- Die Deutsche Bahn (DB) informiert nach Planfeststellungsbeschluss schriftlich Haus- und Wohnungseigentümer:innen über ihren möglichen Anspruch.
- Die Eigentümer:innen schicken das von der DB zugesandte Antragsformular ausgefüllt und fristgerecht zurück.
- Die Bahn entsendet Gutachterinnen vor Ort, die unter anderem die Fenster überprüfen, um das vorhandene Schalldämm-Maß zu berechnen.
- Die Gutachter:innen legen den Eigentümer:innen und der DB ihre Ergebnisse und mögliche Maßnahmenvorschläge vor.
- Entscheiden sich die Eigentümer:innen für eine Maßnahme, müssen sie der DB mindestens drei Angebote zur Prüfung vorlegen. Alternativ können Eigentümer:innen die Rahmenverträge der DB nutzen, so kann auf das Einholen der drei Angebote verzichtet werden.
- Die DB schickt den Eigentümer:innen eine Vereinbarung zur Erstattung der jeweiligen Kosten zu.
- Nach der Umsetzung aller Maßnahmen wird die fachgerechte Montage durch die DB oder Gutachter:innen überprüft.
- Die entstandenen Kosten übernimmt die DB.
Bei Fragen zu passiven Schallschutzmaßnahmen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an: abs-nuernberg@tuvsud.com.
Postadresse:
TÜV SÜD Industrie Service GmbH
IS-US3-STG
Gottlieb-Daimler-Str. 7, 70794 Filderstadt
Dem Planfeststellungsbeschluss kann entnommen werden, wo Anrecht auf passive Schallschutzmaßnahmen besteht (Abschnitt 8.8.1.2. Passiver Schallschutz).
Dem Planfeststellungsbeschluss kann entnommen werden, wo Anrecht auf passive Schallschutzmaßnahmen besteht (Abschnitt A.4.4. Immissionsschutz).
Sachverständiger für Lärm- und Erschütterungsschutz (Immissionsschutzbeauftragter)
Herr Udo Lenz
FCP IPU GmbH
Ladenspelderstraße 61, 45147 Essen
E-Mailadresse: pfa21@fcp-ibu.de
Bei der Planung von Infrastrukturprojekten werden die möglichen Auswirkungen der Baumaßnahmen auf Natur und Umwelt genau untersucht. Fachleute bewerten sie und entwickeln bei Bedarf regulierende Ausgleichsmaßnahmen. Dieses Vorgehen wird durch zahlreiche Gesetze geregelt und sichergestellt. Für das Projekt „Ausbaustrecke Nürnberg–Bamberg“ wurden in der Planungsphase umfangreiche Umweltverträglichkeitsuntersuchungen durchgeführt. Dabei wurden die Auswirkungen auf Menschen und ihre Gesundheit ebenso berücksichtigt, wie die auf Flora und Fauna, Gewässer, Böden und Kulturgüter. Wenn wir den Verlust an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen nicht vor Ort kompensieren können, ersetzen wir diese Lebensräume an anderer Stelle gleichwertig. Hierzu stimmt sich die Bahn eng mit den örtlichen Umweltbehörden ab. Die Bahn erwirbt die Kompensationsflächen und sichert ihren Erhalt so dauerhaft.
Im Abschnitt Forchheim – Eggolsheim hat die Deutsche Bahn verschiedene Artenschutz- und Ausgleichsmaßnahmen ergriffen.
Unter anderem wurden südlich von Forchheim neue Lebensräume für Zauneidechsen und zusätzliche Laichgebiete für Amphibien geschaffen. Für die Zeit des Baus wurden rund um Forchheim besondere Ausweichstrukturen für bodenbrütende Feldvögel eingerichtet, in denen die Vögel vor Fressfeinden geschützt brüten können.
Sämtliche Bäume entlang der Strecke wurden vor einer Rodung auf Fledermäuse untersucht. Für den Fall, dass ein Baum von Fledermäusen bewohnt war, wurden die betreffenden Baumabschnitte nach der Rodung nicht sofort abtransportiert, sondern verblieben lange genug vor Ort, sodass die Fledermäuse ihre Höhlen verlassen konnten. Alternativ wurden die Baumteile an geeignete Stellen gebracht und die Fledermäuse auf diese Weise umgesiedelt. Zusätzlich wurden rund 50 unterschiedliche Fledermauskästen installiert (Sommer- und Winterhöhlen).
Des Weiteren wurden entlang der Bahngleise mehr als vier Hektar Böschung mit einer standortgerechten Gräser-Kräuter-Mischung aus der Region begrünt. Bei diesen Anpflanzungen handelt es sich um eine bunte Mischung aus Blumen, Gräsern und Kräutern, die einen idealen Lebensraum für Insekten aller Art bietet.
Weiterhin wurden zwischen Forchheim und Eggolsheim knapp sieben Hektar Ausgleichsflächen geschaffen. Diese wurden mit heimischen Bäumen und Sträuchern wiederaufgeforstet, darunter Schlehdorn, Weißdorn, Wildrosensträucher, Haselsträucher, Bergahorn, Rot- und Hainbuchen.
Im Abschnitt Altendorf – Hirschaid – Strullendorf hat die Deutsche Bahn verschiedene Ausgleichsmaßnahmen ergriffen. Unter anderem haben wir den rund 18 Hektar großen, ehemaligen Steinbruch Ludwag in Scheßlitz erworben. In Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden wurde ein Pflege- und Entwicklungskonzept für das Gebiet erarbeitet. Durch gezielte Pflegemaßnahmen wie die Entbuschung und Beweidung wird dieser wertvolle Lebensraum nachhaltig verbessert und dauerhaft gesichert. Hiervon profitieren zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, darunter verschiedene Enzianarten, Libellen, Zauneidechsen, der Uhu und die Heidelerche.
Weiterhin wurden bei Altendorf westlich der Bahngleise wertvolle Magerwiesen geschaffen. Magerwiesen leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, denn sie beherbergen viele bedrohte Pflanzenarten. Die bunte Mischung aus Blumen, Gräsern und Kräutern bietet einen idealen Lebensraum für Insekten aller Art.
In Hirschaid und Strullendorf forstet die Deutsche Bahn rund 2,5 Hektar bestehende Monokulturen (hier meist Kiefernwälder) mit standorttypischen Laubbäumen auf. Dadurch erhöht sich die Artenvielfalt in diesem Bereich und es kann sich wieder eine standorttypische Vegetation entwickeln. Insgesamt pflanzt die Bahn hier rund 30.000 Bäume.
Der Streckenausbau erleichtert und beschleunigt die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und entlastet dadurch die Umwelt. Über den gesamten Lebenszyklus gesehen, werden die durch den Bau verursachten Emissionen durch eingesparte CO2-Emissionen deutlich ausgeglichen.
Siehe auch: Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen Umweltauswirkungen des Projekts.
Um das Wasserökosystem im Gebiet zu schützen, untersucht die Bahn vor, während und nach der Baumaßnahme regelmäßig Qualität und Stand des Grundwassers entlang der Strecke. Diese Maßnahme stellt auch sicher, dass die Wasserqualität von Gewässern entlang der Strecke nicht beeinträchtigt wird.
Die Versickerungseinrichtungen entlang der Strecke sind gemäß strenger Wasserrahmenrichtlinien und den Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes Kronach konzipiert. Wenn Regenwasser auf der Bahnanlage versickert, gelangt es in die sogenannte „belebte Bodenzone“. Das bedeutet, dass die Versickerungsbereiche mit belebtem Oberboden angereichert werden. Dieser Boden filtert das Wasser und bindet Schadstoffe, die dann nicht in das Grundwasser gelangen können.
Die Hochwassergefahr erhöht sich durch den Streckenausbau nicht. Im Bereich von Überschwemmungsgebieten wurden entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Hierzu gehören Mulden und Renaturierungsmaßnahmen sowie Durchlässe. Die Abschnitte im Bereich des Baufelds werden nach der Baumaßnahme in den Ursprungszustand wiederhergestellt bzw. renaturiert.
Laut der Zugzahlenprognose des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) werden auf der Strecke 254 Züge tags (6 bis 22 Uhr) und 142 Züge nachts (22 bis 6 Uhr) fahren. Davon tagsüber 50 Fernverkehrszüge, 42 Regionalbahnen, 28 S-Bahnen, 134 Güterzüge. Für den Nachtverkehr sind 6 Fernverkehrszüge, 8 Regionalbahnen, 10 S-Bahnen und 118 Güterzüge prognostiziert. Der BVWP wurde 2017 im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) erstellt. Die Prognosezahlen werden regelmäßig angepasst, etwa wenn Nahverkehrsgesellschaften neue Angebotskonzepte entwickeln oder sich die konjunkturelle Lage ändert.
Die beiden inneren Gleise sind für 160 Kilometer pro Stunde ausgelegt und werden für den Regional-, S-Bahn- und Güterverkehr genutzt. Die Güterzüge erreichen hier eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde.
Die Bahn hat durch die vollständige Umrüstung aller Güterwagen von DB Cargo den Schienenverkehrslärm im Vergleich zum Jahr 2000 bereits halbiert. Seit dem Fahrplanwechsel 2020/2021 sind laute Güterzüge auf deutschen Schienen verboten. Güterzüge, die nicht entsprechend umgerüstet sind, dürfen nur noch mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit das deutsche Streckennetz passieren. Die Betreiber werden mit einer Geldstrafe belegt.
Der Bund plant mit dem Deutschlandtakt ein bundesweit abgestimmtes Taktangebot im Schienenpersonenfernverkehr. Mit deutschlandweit konsequent aufeinander abgestimmten Anschlüssen werden mehr Reiseverbindungen und kürzere Umsteige- und Reisezeiten möglich. Durch die beiden zusätzlichen Gleise auf der Ausbaustrecke Nürnberg – Bamberg kann der Fernverkehr von Regional-, S-Bahn- und Güterverkehr getrennt werden. Die Umsetzung des Deutschlandtaktes wird so gefördert.




















